Die Inselgruppe der Färöer

Seichte Landschaften, imposante Berge und eine alte Kultur machen die Färöer zu einem der außergewöhnlichsten Reiseziele Europas. Die Inselgruppe ist ein autonomes Gebiet von Dänemark und liegt zwischen dem Atlantik und dem Europäischen Nordmeer. Insgesamt umfassen die Färöer 18 Inseln unterschiedlicher Größe. Heute beheimaten sie rund 48.000 Menschen, für die der Fischfang auch weiterhin eine der wichtigsten Lebensgrundlagen ist. Die Hälfte der Einwohner lebt in der Hauptstadt Tórshavn, die auf der Insel Streymoy gelegen ist. Insgesamt erstrecken sich die Färöer über eine Gesamtfläche von 1399 km². Von den Shetlandinseln ist die Inselgruppe rund 450 km entfernt. Die Entfernung zur dänischen Hauptstadt Kopenhagen beträgt rund 1500 km.
Die meisten Inseln werden heute durch Tunnelsysteme und Dämme miteinander verbunden, sodass der Besuch von mehreren Eilanden während eines Aufenthalts problemlos möglich ist. Die Färöer sind für ihre zahlreichen Wanderrouten bekannt, sodass sie sich als Paradies für Wanderer weltweit einen Namen machen konnten. Da sich die Inseln ihren rauen Charme bewahren konnten, sollten Karten und Kompass auf Wanderungen nicht fehlen. Die Färöer können auch im Rahmen einer Kreuzfahrt entdeckt werden. Bis heute sind die Häfen der Inseln ein Teil der lebendigen Seefahrtsgeschichte.

Urlauber können für die Anreise auf die Färöer eine der zahlreichen Fährverbindungen wählen. Sehr umfangreich gestaltet sich der Fahrplan während des Sommers. Während der warmen Jahreszeit können sie Inseln von Norwegen, Island, Dänemark und den Shetlandinseln angesteuert werden. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf den Färöer gehören Eysturoy, Kalsoy und Mykines. Die Insel Koltur wird in weiten Teilen durch schroffe Klippen geprägt und bietet ein beeindruckendes Landschaftsbild.