Grönland – die größte Insel der Welt

Grönland bildet mit einer Gesamtfläche von 2.175.600 km² die größte Insel der Welt. Als autonomes Gebiet Dänemarks ist sie eng mit dem kleinsten skandinavischen Land verbunden. Durch das Klima und die gigantischen Eismassen verfügt Grönland über eine dünne Besiedlung, die sich auf wenige Orte konzentriert. Die Hauptstadt der Insel ist Nuuk. Lange Zeit war Grönland ein Ziel von Abenteurern und Freiheitssuchenden. Heute zieht es Jahr für Jahr auch zahlreiche Touristen auf die Insel. Trotz des Tourismus hat sich Grönland sein eigenes Bild bewahren können. Die längste Nord-Süd-Ausdehnung misst eine Länge von 2570 km. 750 km vom Nordpol entfernt präsentiert sich mit dem Kap Morris Jesup der nördlichste Punkt der Insel. Der südlichste Punkt ist das Kap Farvel, das auf dem gleichen Breitengrad liegt wie das norwegische Oslo.
85 Prozent der Landesfläche werden von Eis bedeckt. Die Eisfläche Grönlands misst insgesamt 1.833.900 km². Insgesamt machen die grönländischen Eismassen 10 Prozent des Süßwasserreservoirs der Erde aus. Eines der bekanntesten Eisgebiete auf Grönland ist das Inlandeis, das eine Dicke von bis zu 3500 m erreicht. An der Ostküste präsentiert sich zwischen Tasiilaq und Ittoqortoormiit liegt mit dem Gunnbjorns Fjeld der höchste Berg auf Grönland. Er ragt mit 3693 m gen Himmel. Die größte Insel der Welt umfasst eine Küstenlinie von circa 44.000 km.

Auf Grönland steckt der Tourismus noch in den Kinderschuhen. Lediglich in einzelnen Orten finden sich kleinere Hotels. Weite Teile der größten Insel der Welt werden von den Inuit besiedelt. Sie leben seit Jahrtausenden in einer der härtesten Regionen der Erde. Sie haben sich mit dem Klima und den damit verbundenen Herausforderungen arrangiert.