Island – die Insel aus Feuer und Eis

Bekannt als die Insel aus Feuer und Eis gehört Island zu den bekanntesten Reisezielen Europas. Mit ihrer beeindruckenden Natur ist die Nordatlantikinsel weltweit für ihre einzigartigen Landschaftsformen bekannt. Über Jahrhunderte hinweg hat sich das Eiland, das geografisch nicht zu Skandinavien gezählt wird, seine Ursprünge bewahren können. Von der norwegischen Küste ist Island rund 1000 km entfernt. Der Abstand zu Grönland misst rund 300 km. Island erstreckt sich über eine Fläche von 103.000 km², wobei 11 Prozent der Landesfläche durch Gletscher geprägt werden. 63 Prozent entfallen auf Wüste, Ödland und Lava und nur 23 Prozent werden durch Vegetation charakterisiert.
Die Fischerei spielt seit Jahrhunderten in Island eine richtungsweisende Rolle und war lange Zeit die Lebensgrundlage der Menschen. Noch heute beansprucht Island Fischereizonen mit einer Fläche von 758.000 km². Die Bevölkerungsdichte ist auf Island wie in den anderen nordeuropäischen Ländern vergleichsweise gering. Weite Teile der Nordatlantikinsel werden durch ursprüngliche Natur geprägt. Statistisch leben auf einem Quadratkilometer nur drei Einwohner. Im Vergleich dazu liegt die Bevölkerungsdichte in Deutschland bei 231 Einwohnern je Quadratkilometer.

Island verfügt über eine Küstenlinie von 4970 km. Wie die Insel selbst gestaltet sich auch diese überaus facettenreich. Eines der bekanntesten Ziele ist der Vatnajökull. Mit 8300 km² ist er der größte Gletscher der Insel. Die Pjórsá bildet hingegen mit 230 km den längsten Fluss des Landes. Island hat einen vulkanischen Ursprung, dem man bis heute auf Reisen immer wieder begegnet. Ein Highlight der Insel sind die Geysire. Empfehlenswert ist bei einem Aufenthalt auf Island der Besuch der Blauen Lagune.