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Hoffnungsschimmer durch Tourismus


Eric Meier  |  alle Artikel dieses Autors  |  
Tags:  Island | Finanzkrise | Geothermal-energie 

Island war vor einigen Monaten überall in den Schlagzeilen, leider nicht sehr positiv. Die Insel am Polarkreis wurde das bekannteste Opfer der Finanzkrise. Das war umso erstaunlicher, galt Island doch lange Jahre als wirtschaftliches Musterland mit vielen innovativen Bereichen und geringer Arbeitslosigkeit. Jetzt ist die Arbeitslosenquote deutlich gestiegen, bereits über 13.000 Menschen sind arbeitslos und deren Zahl droht weiter zu wachsen. Banken wurden der staatlichen Kontrolle unterstellt.

Da erfüllt es einen mit Hoffnung, dass jetzt zumindest der Tourismus auf Island floriert. Durch die schwache Landeswährung, kommen jetzt deutlichen mehr Besucher als vorher auf die Insel.

Insbesondere die Briten und Deutsche nutzen die Chance, nun deutlich preiswerter in Island Urlaub machen zu können. Ein einfaches Doppelzimmer ist schon für 50 - 60 € zu haben und auch Essen gehen ist günstiger geworden. Viele Restaurants und Cafes in Reykjavik profitieren ebenfalls von der schwachen Krone und dem Plus bei den Touristenzahlen.

Dies ist zwar vielleicht erst ein kleiner Lichtblick. Aber Island hat auch noch einige andere Trümpfe. Nicht nur seine saubere und imposante Natur und seine poltische Stabilität zählen dazu. Island hat auch Unmengen an Wasserressourcen und durch seine Lage auf einem Hotspot auf dem Mittelatlantischen Rücken Geothermal-Energie im Überfluss. Es wird also sicher auch wieder bessere Zeiten auf Island geben, das ist klar!