Das nordeuropäische Schweden

Viele verbinden Schweden noch heute mit Pippi Langstrumpf, Kurt Wallander und nicht zuletzt mit kalten Wintern. Lange wurde das nordeuropäische Land im Herzen von Skandinavien von Seiten der Urlauber verschmäht. Seit Jahren gewinnt es jedoch im internationalen Tourismus an Bedeutung. Ausgehend von Deutschland kann Schweden mit dem Flugzeug, der Fähre, der Bahn oder mit dem eigenen Auto erreicht werden. Wer den Wasserweg scheut, kann Schweden über Dänemark mit dem eigenen PKW ansteuern. Zwischen Kopenhagen und der südschwedischen Stadt Malmö findet sich die Öresundbrücke. Die schwedischen Häfen werden von mehreren Reedereien ausgehend von unterschiedlichen deutschen Städten angefahren. Die bekanntesten Verbindungen bestehen zwischen Sassnitz und Trelleborg, sowie zwischen Rostock und Trelleborg.
Schweden umfasst eine Fläche von 449.964 km² und wird während des Sommers von der Mitternachtssonne geprägt. Umso weiter man gen Norden vordringt, desto deutlicher sind die Mitternachtssonne und die Polarlichter zu verfolgen. In Schweden wird der längste Tag des Jahres gebührend gefeiert. Mittsommer gehört zu den bedeutendsten Festen des Jahres und findet alljährlich am ersten Samstag nach dem 21. Juni statt. Die Hauptstadt von Schweden ist Stockholm. Sie ist reich an historischer Architektur und besitzt zahlreiche beeindruckende Sehenswürdigkeiten. Ein Kleinod vor den Toren der Metropole ist der Stockholmer Schärengarten.

Weite Teile der schwedischen Küstenlinie werden durch die Ostsee geprägt. Inmitten der Ostsee liegen mit Gotland und Öland die größten schwedischen Inseln. Neben Stockholm gehören Göteborg und Malmö zu den größten Städten des Landes. Während die Einwohnerdichte in Südschweden vergleichsweise hoch ist, wird sie in Richtung Norden immer dünner. Weite Teile Nordschwedens werden ausschließlich durch ursprüngliche Natur geprägt.